Bundeskonferenz der AfA 2018

Bundeskonferenz der AfA in Nürnberg
Bild: Renate Kleinfeld

In meiner Rede auf dem Bundeskongress der AfA Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD am vergangenen Samstag in Nürnberg, habe ich noch einmal verdeutlicht, dass die SPD keine Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Arbeitsgemeinschaften austragen darf! In diesen Zeiten, wo die SPD bei 20% liegt, ist es wichtig, die Basis und die damit verbundenen Arbeitsgemeinschaften zu stärken...

0 Kommentare

Bilanz "Kooptierte Mitglieder"

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

 vor einem Jahr, wurden wir von euch beauftragt, die Interessen von jungen ArbeitnehmerInnen im Bundesvorstand (BuVo) der AfA zu vertreten. Anbei findet ihr eine kurze Bilanz unserer Arbeit, im BuVo.

 

„Jugendkongress“ Nach der Wahl in Duisburg, fing die Arbeit für uns schon an. Im Interesse der Jugend, aber auch der AfA, gestalteten wir im Rahmen der „Arbeitnehmerinitative“den Jugendgewerkschaftstag vom 03.12-04.12.2016 in Berlin.  Diesbezüglich nahmen wir gemeinsam mit Vertretern der Jusos und den Gewerkschaften des DGBs an Treffen in Frankfurt am Main und Berlin, teil. 

 

„Internetauftritt“

Wie in der Vergangenheit besprochen, wurde eine „Facebook-Seite“ eingerichtet. Diese Seite löste innerhalb der SPD eine Diskussion aus. Aufgrund unseres Auftritts befürchteten die Jusos auf Bundesebene und in NRW, dass wir eine Parallelstruktur aufbauen wollten. Bezüglich dieses Problems,  gab es in der Vergangenheit einige Gespräche im Willy-Brandt-Haus. Leider wurden wir als „Junge AfA“ zu keinen dieser Termine eingeladen und saßen bisher zwischen zwei Stühlen. Aufgrund der entstandenen Probleme, haben wir Gespräche am Rande gewisser Termine, mit der JusoBundesvorsitzenden Johanna Uekermann gesucht und erläutert, dass wir uns als Ergänzung zu den Jusos sehen. Wir sind mit der Arbeit der Jusos, auf  Landes- und Bundesebene zufrieden.

 

 Selbständig suchten wir mit der „Jungen AfA NRW“ das Gespräch mit dem Landesvorstand der „Jusos in NRW“ und konnten viele Missverständnisse aus dem Weg räumen. Es wurde eine zukünftige Zusammenarbeit vereinbart, denn schließlich ergänzen wir uns in vielen Themen. Ebenfalls haben wir uns in NRW auf einen neuen Namen geeinigt: „Jusos in der AfA“. Wir können schließlich unser Alter nicht leugnen und bleiben bis zum 35. Lebensjahr Mitglied der Jusos. 

 

 Ohne Rücksprache mit euch übernahmen wir diesen Namen auch auf Bundesebene. Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht. Wir halten sie aber als eine gute Kompromisslösung. Wir haben Johanna über diese Vereinbarung informiert. Leider haben wir bis heute noch keine Rückmeldung aus ihrem Büro erhalten. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass ein weiterer Termin stattfand und die Jusos auf Bundesebene auch mit dem Label „Jusos in der AfA“ nicht zufrieden sind. Deswegen gab es am 27. Januar 2017 ein Gespräch zwischen Johanna, der SPD-Generalsekretärin Katarina Barley und dem AfA-Bundesvorsitzenden Klaus Barthel.  Dort wurden folgende Punkte vereinbart:

 

 1. Es gibt keine Jugendstruktur außer den Jusos in der SPD. 

 

a. Eine Parallelstruktur innerhalb der AfA wird abgelehnt. Das betrifft auch die Gruppen, die sich Jusos in der AfA nennen.

 

b. Das Verwenden von Logos (junge AfA oder Jusos in der AfA)  z.B.: auf Fahnen, Druckerzeugnissen oder in den sozialen Medien wird abgelehnt.

 

2. Informationen Ist-Stand

 

a. Klaus will sich über die Fragen wo die junge Menschen in der AFA aktiv sind, die sich unter dem Label Junge AfA sammeln informieren.

b.  Jusos und AfA wollen das zusammentragen.  

 

3. Kommunikation

 

a. Ein gemeinsamer Brief von Johanna und  Klaus als Vorsitzende ihrer Arbeitsgemeinschaften, soll an die entsprechenden Gliederungen geschrieben werden. 

 

 „Junge AfA“ Wir hinterfragen, weshalb eine „Junge AfA“ zustande kam, denn dieses Label bedeutet auch, dass die AfA auf den verschiedenen Ebenen keine vernünftige Altersstruktur hat.  Die Jugend hat kaum eine Chance ihre Interessen in den unterschiedlichen Gremien einzubringen.  Um den „Schrei nach Liebe“ zu stillen, werden gewisse Plätze als Funktion des „beratenden Mitglieds“ zur Verfügung gestellt. Wir finden, dass dies ein erster und richtiger Schritt ist, aber dennoch keine Lösung aufzeigt! Wir brauchen eine Alters-Quote in den Arbeitsgemeinschaften. 

 

 „Die Arbeit im Bundesvorstand“

 Im vergangenen Jahr nahmen wir an den Sitzungen und Telefonkonferenzen des Bundesvorstandes teil und waren an verschiedensten Ständen, wie zuletzt auf der  Arbeitnehmerkonferenz in Bielefeld, präsent. 

 

 Schnell haben wir unsere Arbeit im Bundesvorstand aufgenommen und wirken als Vertreter der AfA, in der Arbeitsgruppe  „Mavis“ mit. In dieser schauen wir mit anderen

 

Vertretern aus den anderen Arbeitsgemeinschaften der SPD, wie wir das Verfahren bezüglich der Mietgliederverwaltung und deren Datenzugriff für die Arbeitsgemeinschaften vereinfach können. Ebenfalls arbeiten wir gerade an der Bearbeitung einer Umfrage, bezüglich der AfA-Mitglieder. In dieser möchten wir einige Informationen zur Person und deren Engagement und der Aktivität abfragen. Zusätzlich dient die Umfrage, gleichzeitig als Bestandsaufnahme. 

 

 

Mit solidarischen Grüßen

 

 Sarah Pawlowski                                             Tim Radzanowski

 

0 Kommentare

Nein zur „GroKo“

Interview zur GroKo: 

 

BOCHUM. Weiter mit Merkel regieren oder doch lieber die Opposition anführen? Diese Frage stellen sich die Mitglieder der SPD seit Wochen. Am Sonntag stimmt ein SPD-Parteitag in Bonn darüber ab, ob die Partei die Koalitionsverhandlungen auf Grundlage des Sondierungspapiers aufnehmen soll.

Gegen eine erneute große Koalition regt sich auch Widerstand innerhalb der Partei. Genau wie Juso-Chef Kevin Kühnert lehnt auch der stellvertretende Vorsitzende des SPD Ortsvereins Höntrop-Süd, Tim Radzanowski, eine Neuauflage der GroKo ab. Was steckt dahinter?

 

Warum lehnen Sie die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen ab?

Tim Radzanowski: „Die Frage ist doch vor allem, warum ich sie jetzt ablehne. Wären die Mitglieder direkt nach der Wahl gefragt worden, wie man mit den knapp 20 Prozent der Stimmen umgeht und ob man sich eine neuerliche Koalition vorstellen könne, würden wir uns jetzt nicht über Inhalte streiten.“

 

Das heißt, Sie sind mit dem Sondierungsergebnis unzufrieden?

Radzanowski: „Absolut. Wenn ich mir das Sondierungspapier anschaue, erkenne ich unsere Werte nicht wieder. Da sehe ich mehr ein Schwarz-Gelbes Sondierungsergebnis abgebildet als eines mit klaren Punkten der SPD. Das hat nicht viel mit sozialdemokratischer Politik zu tun. Wenn seitens der CDU/CSU eine Nachbesserung abgelehnt wird, dann ist man sich der Verantwortung nicht bewusst, wir sind keine Platzhalter um eine Regierung bilden zu können. Die Wähler fragen sich doch nicht ganz zu Unrecht, was uns noch von der CDU unterscheidet. Die letzte Wahl hat eindeutig gezeigt, dass die Menschen die GroKo nicht mehr wollen.“

Welchen Weg sollte die SPD stattdessen gehen?

Radzanowski: „Was wir jetzt brauchen, sind Erneuerungsprozesse. Wenn die GroKo kommt, verlieren wir wieder vier Jahre. Stattdessen müssen wir vor allem den Arbeitnehmern wieder beweisen, dass wir zu ihnen gehören. Wir müssen es sein, die an der Seite der Arbeitnehmer stehen, wenn Arbeitskämpfe ,wie jetzt bei Thyssen-Krupp, anstehen. Das gelingt nur, wenn wir unser Profil aus der Opposition heraus schärfen und wieder die Stimme des kleinen Mannes und der Mittelschicht werden.“

Ist das die Haltung der gesamten Ruhrgebiets-SPD?

Radzanowski: „Wir hatten zuletzt kontroverse Diskussionen beim Treffen der Bochumer SPD. Letztlich haben wir den Delegierten nahegelegt, am Sonntag gegen die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen zu stimmen. Wie ich von vielen Kollegen aus anderen Ortsverbänden gehört habe, ist der Tenor überall gleich: Das Ruhrgebiet sagt 'nein' zur GroKo“.

 

Quelle: https://www.derwesten.de/staedte/bochum/spd-parteitag-bochumer-parteimitglied-das-ruhrgebiet-sagt-nein-zur-groko-id213163927.html

 
0 Kommentare

WAT ein Jubiläum

Jubiläum in der Wattenscheider Innenstadt.
WAT600 (600-Jahr-Feier) Wattenscheid

Die 600-Jahr-Feier, war die langersehnte Feier des Jahres. 

 

Trotz der Wettervorhersagen, fanden tausende in die Innenstadt von Wattenscheid und Feierten.   

 

Aufgrund dieser hohen Nachfrage, wird es eine Fortsetzung dieser Veranstaltung geben. 

 

0 Kommentare

Diesmal zu viert in Berlin

Zuletzt waren wir als Familie, 2015 in Berlin um ein Wochenende dort zu entspannen. Zu dieser Zeit, befand sich meine Frau schon mit dem Fynn in der Schwangerschaft.
Zusammen nutzen wir diese Tage im Mai, um uns später auf den Wahlkampf einzustimmen. 
Nach zwei Jahren, haben wir erneut Urlaub in Berlin gemacht und diesen zu viert genossen, unter anderem waren wir in Museen und natürlich im Willy-Brandt Haus der SPD. Schon am ersten Tag in Berlin, hatten die Kinder und meine Frau, die Gelegenheit "Martin Schulz" kennenlernen zu können. 
Am zweiten Tag, war ich auf dem "Vorwärts -Fest 2017" zu Gast und hatte die Gelegenheit, den Abend mit vielen Genossinnen und Genossen zu genießen. 
0 Kommentare

Arbeitnehmer Konferenz in Bielefeld

0 Kommentare

WAT600 die Jubiläumsfeier

600-Jahr-Feier wird Wattenscheids größtes

Event. Organisations-Team überlegt, das Jubiläum von vier auf fünf Tage

auszuweiten. Party-Fraktion will mitmachen

Groß wird es, größer als jedes

bisherige Fest in Wattenscheid. Das prognostiziert Wolfgang Dressler,

Werbegemeinschaft, für die 600-Jahr-Feier – zur Verleihung der stadtähnlichen Freiheitsrechte Wattenscheids – Ende Juni. Und weil es so viele Anfragen von Aktiven und Interessierten gebe, überlege das Organisations-Team, auch den

Mittwoch (28. Juni) mit ein zu beziehen und statt eines viertägigen ein über

fünf Tage reichendes Stadtfest auf die Beine zu stellen.

Bis einschließlich Sonntag, 2.Juli, dreht sich in der Innenstadt alles um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Alten Freiheit. Das Team rechnet mit einem Kostenaufwand von über 100 000 Euro für das Mega-Fest. Dressler: „Wir arbeiten an der Finanzierung,

sind noch nicht am Ziel und freuen uns sehr über weitere Sponsoren.“

Mit der Jubiläumsfeier sollen alle Wattenscheider Bürger angesprochen werden und die, die möchten, mit ins Boot geholt werden. Das Interesse sei bisher schon sehr groß, so „dass wir

überlegen“, so Dressler, „wie wir alle Programmpunkte gut platzieren“. Das

konkrete Programm wird Mitte Mai in einem extra aufgelegten Heft/Flyer

erscheinen. Fest stehen die Motto-Tage: 29. Juni wird offiziell eröffnet mit

Höhen-Feuerwerk, Illuminierung der Zeche Holland und einer Musik-Revue mit Tina Turner oder Michael Jackson als Doubles auf einer zehn Meter hohen Bühne auf dem Alten Markt. 42 Pagodenzelte in der Innenstadt

Der 30. Juni steht unter dem Motto

„Geschichte und Kultur(en)“ und findet seinen Höhepunkt in der mittlerweile

zehnten (noch ein Jubiläum!) Kulturnacht. Am Samstag, 1. Juli, ist der „Tag der Generationen“, am 2. Juli der „Tag der Wirtschaft“ (verkaufsoffen) und

Erdbeerfest der Geschäftsleute der Westenfelder Straße. An allen Tagen wird es auf der Bühne auf dem Alten Markt, versehen mit großformatiger Leinwand, Licht- wie Tontechnik und Multi-Media-Show, und wahrscheinlich auf einer zweiten auf dem August-Bebel-Platz Konzerte, Shows und Podiumsdiskussionen geben. Als

Moderatoren stehen Jörg Steinkamp und Michael Ragsch fest.

Lo­ka­les Jetzt ver­bind­lich Teil­nah­me

an­mel­den Das Or­ga-Team ruft alle In­ter­es­sier­ten

auf, ihre Teil­nah­me bis zum 15. März ver­bind­lich an­zu­mel­den. Sie

sol­len mit­tei­len, ob sie einen Pro­gramm­bei­trag leis­ten oder für einen

Tag ein Zelt haben wol­len. An­mel­dun­gen sind mög­lich auf

der extra ein­ge­rich­te­ten In­ter­net­sei­te: www.WAT600.deDressler und das Orga-Team – zu dem der Heimat- und Bürgerverein, die Bezirksvertretung und Tim Radzanowski als

Vertreter der jungen Generation gehören, wollen Themen-Schwerpunkte setzen, Gesprächsrunden initiieren mit Wattenscheider Sportgrößen, alt-eingesessenen

Wattenscheider Kneipiers oder bekannten „Wattenscheider Menschen“. Eine

Podiumsdiskussion zum Thema „40 Jahre Bochum-Wattenscheid – eine Bilanz“ mit Politikern und Zeitzeugen der Eingemeindung ist geplant. 42 große Pagodenzelte werden in der Innenstadt stehen, die von Vereinen, Verbänden und Geschäftsleuten genutzt werden können. Nicht-Kommerzielle müssen dafür nur die Stromkosten bezahlen. Hinzu kommen Ausstellungen, Chor-Konzerte, Lesungen und Vorträge. So spricht Stadtarchivar Andreas Halwer über „Wattenscheider nehmen

sich die Freiheit“ und der Heimatforscher Jürgen Reinhardt über das

„Eppendorfer Kriegerdenkmal“.

Zwei tolle Veranstaltungen Dass am Samstagabend, 1. Juli, die

Rock Classic Allstars die Freilichtbühne rocken, dieser Termin steht schon seit

Ende August fest, „hatten wir bei der Terminplanung nicht im Blick“, so

Dressler. Doch habe das Orga-Team auch zeitlich kaum eine Alternative gehabt, denn „dann kommen die Sommerferien und wir wollten auch die Wetter-Garantie“.

Dressler meint aber: „Beide Veranstaltungen werden auf jeden Fall klasse sein.“

 

Quelle: Ellen Wiederstein WAZ (31.01.2017)

0 Kommentare

Danke!

Lieber Besucherinnen,

liebe Besucher,

 

im Juni habe ich dieses Projekt "Homepage", ins leben gerufen.

Aufgrund der wöchentlichen Besucherzahlen, werde ich in Zukunft mehr von mir und meinen Tätigkeiten bloggen.

 

 

Ebenfalls könnt ihr mich auf Facebook, Twitter und Instagram erreichen. 

0 Kommentare

Jugend - Politik -Betrieb

Sigmar Gabriel SPD auf dem Jugendkongress am 03.12.2016 in Berlin. DGB SPD AfA Jusos
Sigmar Gabriel auf dem Jugendkongress am 03.12.2016 in Berlin

Vom 03.12.2016 bis zum 04.12.2016,

fand in Berlin unter dem Motto "Jugend-Politik-Betrieb" ein gemeinsamer Jugendkongress der AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) und den Jusos (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD) statt. 

 

Gemeinsam mit den Gewerkschaften (Dachverband DGB) und dem Willy-Brandt-Haus (SPD), wurde dieser Kongress ein halbes Jahr mit den Arbeitsgemeinschaften auf die Beine gestellt. 

 

Folgende Gäste durften wir auf dem Kongress mit ca. 200 Teilnehmern begrüßen: 

Andrea Nahles, Katarina Barley, Ralf Stegner und Sigmar Gabriel. 

 

0 Kommentare

600-Jahr-Feier vorverlegt!

Vier Tage lang wird in der Innenstadt gefeiert – vom 29. Juni bis 2. Juli 2017

 

Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen zu Wattenscheids großer 600-Jahr-Feier. Vier Tage lang wird in der Innenstadt gefeiert – und zwar bereits vom 29. Juni bis 2. Juli 2017, eine Woche früher als zunächst geplant. Die Rahmenplanung wurde schon festgezurrt.

Dass es eine organisatorische Mammutaufgabe wird, ist der Veranstaltergemeinschaft klar. Federführend sind hier Werbegemeinschaft Wattenscheid, Heimat- und Bürgerverein (HBV), Verkehrsverein, Bochum Marketing, die Parteien, Awo Centrum-Cultur und die Bezirksvertretung. Das mehrtägige Programm soll etwas ganz Besonderes sein. Deshalb wurde schon früh mit den Vorbereitungen begonnen; viele Mitwirkende haben sich bisher gemeldet.

Jeder Verein ist eingeladen

Dabei sei „jeder Verein eingeladen, mitzumachen“, so Wolfgang Dressler, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Ziel sei, Wattenscheid in all seiner Vielfältigkeit darzustellen.

So wichtig Helfer dabei sind, auch Sponsoren sind nötig, um das Jubiläumsfest finanziell zu stemmen. Dabei wird mit einem Etat von rund 100 000 Euro gerechnet.

Unter dem Oberbegriff „600 Jahre Wattenscheid – Von der Gemeinde zur Gemeinschaft“ wird das Vier-Tage-Fest auf dem Alten Markt mit großer Hauptbühne, am Saarlandbrunnen und auf dem August-Bebel-Platz, jeweils mit kleinerer Bühne, zelebriert. Rund um alle Bühnenorte werden Pagodenzelte aufgebaut. An allen Veranstaltungstagen sollen in der City größere oder kleinere Events stattfinden. Die vier Mottotage widmen sich den folgenden Themen: Der erste Veranstaltungstag (Donnerstag, 29. Juni) wird mit einem zünftigen Fest auf dem Alten Markt eröffnet. Ein buntes Musikprogramm und Kulinarisches werden geboten.

Der Freitag, 30. Juni, soll dann ein „Tag der Geschichte und Kulturen“ werden. Federführend liegt die Programmgestaltung beim Heimat- und Bürgerverein. Dabei will man die WAT-Geschichte in den Fokus rücken. Integriert in diesen zweiten Veranstaltungstag wird die 10. Wattenscheider Kulturnacht.

Das Motto am dritten Festtag, dem Samstag, lautet: „600 Jahre und jung geblieben“ – er steht „im Zeichen der Generationen“. Auch die jungen Wattenscheider sollen mit einem attraktiven Programm in die City gelockt werden. Den Abschluss am Sonntag, 2. Juli, bildet der vermutlich verkaufsoffene „Tag der Wirtschaft“. Die Gewerbetreibenden können sich präsentieren.

Alle Generationenmit ins Boot holen

Informationsabende zu den Thementagen finden am 28. und 30. November (jeweils um 19 Uhr) sowie am 1. Dezember (um 17.00 Uhr) in der Gastronomie „Baseburger“ am Alten Markt statt. Dazu lädt die Werbegemeinschaft alle Interessierten ein.

 

Ralf Drews, WAZ-Wattenscheid, 15.11.2016

0 Kommentare

Warum die SPD wieder zur Arbeiter-Partei werden muss

Artikel aus dem Vorwärts 

 

Warum die SPD wieder zur Arbeiter-Partei werden muss

 

Die SPD wird im 21. Jahrhundert nicht mehr als Arbeiterpartei wahgenommen. Gerade für junge Arbeitnehmer ist es entscheidend, dass die Partei zu ihren Ursprüngen zurückkehrt. So kann sie auch der AfD das Wasser abgraben.

Was kann die SPD tun, damit Deutschland für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder gerechter wird? Der erste Schritt besteht darin, auf Dauer gemeinsame Schnittpunkte mit den Grünen und der Linkspartei zu suchen, um die sich immer weiter öffnende soziale Schere zu schließen und so weiteren Schaden vom derzeitigen Sozialstaat abzuwenden.

 

Viele AfD-Sympathisanten sind ehemalige SPD-Wähler

 

Für Arbeitnehmer ist es von großer Bedeutung, dass die SPD zu ihren Ursprüngen zurückkehrt. Die altehrwürdige „Arbeiter-Partei“ wird im 21. Jahrhundert nicht mehr als solche wahrgenommen. Wir alle müssen daran arbeiten, dass die SPD in Zukunft wieder als „Arbeiter-Partei“ oder Partei für die breite Masse (Volkspartei) erkannt wird! Viele Wähler und Sympathisanten der AfD sind auch ehemalige SPD-Wähler, die von der Politik der SPD enttäuscht sind und sich in den Programmen nicht mehr wiederfinden.

 

Aus Sicht der AfA muss sich die SPD wieder stärker Richtung Basis bewegen und die Politik von unten unterstützen, um so dem Bürger wieder das Gefühl zu geben, mit eingebunden zu sein. Im Idealfall würde man so ein Erstarken der AfD bremsen, wenn sich die sogenannten „abgehängten Milieus“ wieder in der SPD und ihrer Politik wiederfinden, sich von ihr vertreten und verstanden fühlen.

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrales Thema

 

Themen wie „Mindestlohn“, „Ausbildungsvergütung“, „Arbeitsbedingung“, „Integration“ und „Familie“ sollten immer ein Bestandteil der zukünftigen Politik sein. Vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, konkret z.B. günstige Kinderbetreuung bzw. Betreuungszeiten, ist für junge Familien ein zentrales Thema. Dazu gehört aber auch, wieder ein gerechtes Steuersystem zu etablieren. Geringverdiener und Familien müssen weiterhin entlastet werden, höchste Einkommen müssen in Zukunft wieder höher besteuert werden, bzw. Möglichkeiten der Steuerminderung müssen verringert werden.

 

Nach der erfolgreichen Einführung des Mindestlohns ist es ebenfalls wichtig, die Ausbildungsvergütung deutlich zu erhöhen und damit junge Arbeitnehmer weiter zu entlasten. Der Einstieg in die Berufswelt sollte attraktiver gestaltet werden, derzeit ist es kaum möglich, eine Wohnung zu finanzieren oder gar eine Familie zu gründen. Dies darf in einem Sozialstaat nicht vorkommen!

 

Den Minijob mit Auflagen versehen!

 

Neben der Ausbildungsvergütung sollten die Auflagen im Bereich der Minijobs verschärft werden. Junge Arbeitnehmer ziehen den Minijob der Ausbildung vor, dies führt zu einem Fachkräftemangel und unbesetzten Ausbildungsplätzen. In Zukunft sollte der Minijob nur noch unter bestimmten Auflagen angeboten werden, zum Beispiel zum Aufstocken der Rente, für ein Nebeneinkommen von Studierenden sowie für Langzeitarbeitslose.

 

Die kommende Bundesregierung muss sich ebenfalls zu einem Steuer-Papier positionieren und sich für ein familiengerechtes Deutschland aussprechen. Hierzu zählt ebenfalls, dass Vermögen, das nicht selbstständig erwirtschaftet wurde, sowie Erbschaften stärker besteuert werden und im gleichen Zug Familien und Geringverdienende entlastet werden.

 

Die Rente ist eine Zukunftsfrage

 

Die Rente wird uns in Zukunft nicht in Ruhe lassen! Die AfA schlägt für die Zukunft ein System vergleichbar mit dem in der Schweiz vor (das „3-Säulensystem“), das sich aus verschiedenen Töpfen (Rentenversicherung mit paritätischer Einzahlung von ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen, Privatvorsorge) speist.

 

Geht die SPD diese Punkte selbstbewusst an, leistet sie damit auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Rechts. Grade die SPD, und damit ist jedes einzelne Mitglied angesprochen, sollte sich zu jeder Zeit deutlich von halbwahren Stammtischparolen distanzieren, versuchen aufzuklären und bessere Alternativen aufzeigen. Es kann nicht sein, dass eine menschenfeindliche Partei Wähler wie die AfD einer sozialdemokratischen Partei abwirbt. Das Umschwenken der Wähler von der SPD hin zu sogenannten Alternativen sollte uns zum Nachdenken und Handeln anregen!

 

Die AfA wird sich in Zukunft dafür einsetzen, die Belange grade junger ArbeitnehmerInnen innerhalb der SPD mehr in den Fokus zu rücken.

 

Quelle: Vorwärts Verlag

Autoren: Denise Anton, Tim Radzanowski

0 Kommentare

Pilotprojekt

Foto: Tobias Pietsch
Foto: Tobias Pietsch

Liebe Besucherinnen,

liebe Besucher, 

 

im Juni habe ich das Projekt "Homepage" ins leben gerufen.

Mit diesem Projekt möchte ich der Politikverdrossenheit (Parteienverdrossenheit) den Kampf ansagen und verdeutlichen, dass hinter den Kulissen der Partei, sich viele Mitglieder ehrenamtlich engagieren und mitwirken. 

Ebenfalls möchte ich verdeutlichen, dass eine Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik, möglich ist. 

 

Gruß

Tim Radzanowski 

0 Kommentare